Was hat Joghurt mit Software zu tun?

Falls ihr euch auch zum zweiten Artikel hierin verirrt habt, so möchte ich euch gerne von der kurzen Vorstellung meines Artikels zu meinem Smartphone mehr über das Thema Open Source und Ökologie diesbezüglich informieren. Was genau meine ich damit?

So, wie ihr es womöglich kennt, gibt es heutzutage in Städten und Dörfern sogenannte Märkte. Auf diesen Märkten, beispielsweise hier in Langenhagen (https://www.langenhagen.de/portal/startseite.html) verkaufen lokale Betreiber ihre Waren. Dazu gehören Kartoffeln, Fisch, Obst und Gemüse diverser Arten.

Nun – da es relativ nachvollziehbar ist, herauszufinden, wo die Marktstände ihre Waren herhaben, kann man sich guten Gewissens in den meisten Fällen derlei Waren kaufen, da der Weg vom Hof bis zum Markt offen, transparent und nachvollziehbar sind.

So in etwa – kann man sich im Digitalwesen Software vorstellen. Jede Software, die aus einem riesengroßen „Rezept“ hergestellt wird und ihre verschiedenen Bestandteile und Zutaten enthält, können in sogenannten Repositories meist vollständig betrachtet und analysiert werden (https://github.com/marketplace). Nun werden sich einige sicherlich die Frage stellen, wie man das „lesen“ soll, damit man weiß was „in einer Software“ ist.

Nun – ich bin jetzt selbst kein Lebensmittelhersteller – aber es gibt sicherlich so die ein oder anderen Menschen auf diesem Planeten, die erklären können, wie Spaghetti Bolognese hergestellt werden – und woher der Geschmack herkommt. Ebenso umgekehrt Menschen mit IT-Kenntnissen, die Software erklären können 😉

Da dieser Vergleich – wenn man sich beispielsweise die Produktion von Erdbeerjoghurt anschaut (Link ungeprüft, bitte alternativ selbst weitere Seiten suchen: https://www.welt.de/print-wams/article120723/Holzspaene-im-Joghurt.html) nicht immer einfach nachzuvollziehen ist, möchte ich nur empfehlen ein Gerät selber zu entwickeln bzw. „zubereiten“ und einmal eine „Fertigpackung“ zu kaufen. Bei ersterem hat man zwar mehr Aufwand, aber weiß was man dort hat..

Worauf ich hinaus will ist folgendes:

Zu wissen was drin ist, ist in heutigen industriell hergestellten Produkten gar nicht mehr so einfach zu sagen, wenn es um Nahrungsmittel geht. Ebenso ist es ähnlich in der digitalisierten Welt.

Aus meiner persönlichen Sicht schätze ich es jedoch so ein, dass Endkunden, seien es digitale Produkte oder Software als auch Lebensmittel, Produkte eher geneigt sind zu kaufen, dessen Herstellung zumindest soweit nachvollziehbar ist, das man nicht das Gefühl hat in der Matrix zu leben. Stichwort: Fertigpulver für Spaghetti Bolognese vs. selbsthergestellte Soße mit echten Tomaten und selbstgemachter Pasta.

Falls euch das Thema interessiert, schaut euch das nächste Thema an. Vielleicht hat es ja auch damit zu tun, wo eure Reise hingeht?

Sind euch eure Berufsvorstellungen transparent?